Month: April 2018

  • Kunstgalerien in Berlin Mitte, Charlottenburg und Postdamer Platz

    Kunstgalerien in Berlin Mitte, Charlottenburg und Postdamer Platz

    Kunstgalerien in Berlin auf einen Blick

    Berlin blickt kulturell zurück auf eine lange Geschichte mit vielen berühmten Künstlern und bekannten Kunstwerken. Experten gehen davon aus, dass Berlin als Kunstmetropole heute im globalen Wettstreit schon lange andere Szene-Orte wie New York hinter sich gelassen hat. Die Kreativität und künstlerischen Ambitionen der Berliner Bevölkerung, sowie die künstlerischen Reize des Standorts, spiegeln sich auch in dem Erscheinungsbild der Stadt wieder: Berlin kann zu Recht auch als Kunsthauptstadt Deutschlands bezeichnet werden. Über die ganze Stadt verteilt finden sich unzählige Galerien, deren genaue Zahl sich in stetem Wandel befindet und derzeit auf ca. 500-600 geschätzt wird. Eine schöne Übersicht aller Galerien in Berlin, nach Stadtteilen sortiert, gibt es bei: https://www.berliner-galerien.de/de

    Die angesagtesten Galerien in Berlin

    Der Bunker ist eine der populären Galerien in Berlin Mitte mit einer ereignisreichen Vergangenheit. Erbaut wurde er 1941 zu Zeiten des 2. Weltkrieges und war mit seinen mehr als einen Meter dicken Wänden und der doppelt verstärkten Decke ursprünglich als Schutzbunker für die Berliner Bevölkerung der Umgebung gedacht. Durch die massive, solide Bauweise fanden hier tausende Berliner Schutz bei Luftangriffen der Briten. Zu DDR Zeiten erhielt das Gebäude den Namen “Bananenbunker”, denn in Berlin trafen alle Lieferungen von Südfrüchten aus Kuba ein, dem einzigen kommunistischen Handelspartner der Deutschen Demokratischen Republik für diese Waren. Im Inneren des Bunkers bleibt aufgrund seiner Bauweise die Temperatur das ganze Jahr über konstant und somit stellte dies einen idealen Lagerplatz zur Nachreifung von Bananen dar. Nach der Wiedervereinigung wurden hier dann in einem der härtesten Techno Clubs der Welt bis 1996 legendäre Szene Events veranstaltet. 

    2003 erwarb Christian Boros das Gebäude und baute es als Privatmusem für seine zeitgenössische Kunstsammlung um. Auf 3.000 qm Fläche werden etwa 100 bis 130 Ausstellungsstücke von Künstlern gezeigt, die vorrangig aus Berlin kommen und in Berlin arbeiten. Es gibt keinen Kurator, die Ausstellung der Kunstobjekte erfolgt ausschließlich nach persönlichen Absprachen zwischen Eigentümer und Künstlern, die zum großen Teil eng miteinander befreundet sind. Führungen für Gruppen bis 12 Personen sind nur nach vorheriger Anmeldung über die Webseite von Donnerstag bis Sonntag buchbar und dauern etwa 90 Minuten.

    Als bekannte Galerie Berlin Charlottenburgs, dem Bezirk in dem auch die Europäische Filmakademie ihrn Sitz hat, gilt seit 1974 die Kommunale Galerie Berlin. Hier erleben Sie ständig wechselnde Ausstellungen von Kunst der Gegenwart, häufige Besuche lohnen sich, denn die Exponate sind nur etwa zwei Monate lang zu sehen, bevor die Ausstellung dann wieder wechselt. Auf 400 qm werden hier vor allem Werke von Künstlern aus dem umgebenden Bezirk gezeigt. Außerdem bekommt man hier einen Einblick in die junge Berliner Künstlerszene, denn die Galerie arbeitet eng mit der Universität der Künste Berlin zusammen, welches eine der international angesehensten Kunsthochschulen ist. 2014 wurde ein Freundeskreis gegründet, so dass seit 2015 auch Kunstpreise für aufstrebende junge Talente ausgeschrieben werden können. Montags und samstags hat die Galerie geschlossen, an den anderen Tagen können sich Besucher hier in Ruhe umschauen und inspirieren lassen, mittwochs sogar bis 19:00 Uhr. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

    Die Daimler Contemporary Berlin ist eine Kunstgalerie in Berlin am Potsdamer Platz, im Haus Huth. 1977 wurde die Daimler Art Collection gegründet und widmet sich seither der Kunst des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Seit 1999 werden im vierteljährlichen Wechsel in der Berliner Galerie auf einer Fläche von 600 qm Neuerwerbungen und Sammlungsschwerpunkte von über 800 Künstlern präsentiert, derzeit umfasst die Sammlung etwa 3.000 Werke. Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Sonderausstellungen und zeitweisen Werkschauen einzelner Künstlern. Freien Eintrtitt hat man hier täglich von 11 bis 18 Uhr und auch in der Umgebung sind mehrere Kunstobjekte, wie Skulpturen, aus der Sammlung der Daimler AG öffentlich ausgestellt.

    Zu den am stärksten frequentierten Galerien in Berlin, Prenzlauer Berg, gehört die Achtzig Galerie, Museum und Galerie für zeitgenössische Kunst. 
    Die Architektur des Museums für zeitgenössische Kunst bot in der Vergangenheit bereits des öfteren eine spannende Berliner Filmkulisse für internationale Kinofilmproduktionen. Hier kann man dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr die Ausstellungsstücke anschauen, zusätzlich gibt es täglich um 19 Uhr Vernissagen, in denen die neuesten Werke etablierter Künstler und junger, noch unbekannter Talente vorgestellt und gekauft werden können. Die sehr aktive und in den Medien bekannte Kuratorin Diana Achtzig veranstaltet außerdem wiederkehrend Kunstmessen und andere spannende Events, so dass die Galerie als Begegnungsstätte zwischen Künstlern, Kuratoren und Kunstinteressierten sehr geschätzt wird.

    Kunstgalerien in Berlin für moderne Kunst

    So zahlreich die Galerien in Berlin sind, so vielfältig sind auch die jeweiligen Angebobte. Die großen Galerien sind meist Museen in Kombination mit Kunstgalerien, die moderne Kunst ausstellen und über historische Hintergründe informieren. Sehr beliebt sind aber auch die Verkaufsgalerien, wo vor allem auch junge Künstler eine Chance bekommen, ihre Kunstwerke anzubieten und so in einer Stadt wie Berlin mit dem richtigen Quäntchen Glück vielleicht den ganz großen Durchbruch schaffen können. Es gibt viele Kooperationen mit den örtlichen, sehr gut angesehenen Kunsthochschulen und durch die massive Förderung der Kunst ist Berling nicht nur genau im Trend der Zeit sondern genau genommen eigentlich immer einen Schritt voraus.

    Wer Galerien in Berlin für zeitgenössische Kunst sucht, kann sich zum Beispiel im Rahmen der Berlin Art Weeks über alle Angebote und unzählige Räumlichkeiten der Stadt informieren. Lohnenswert ist sicher auch ein Blick in die Bezirks Guides, hier findet man alle nötigen Informationen zu aktuellen Ausstellungen und neuen Sammlungsschauen. Etwas skurilles und außergewöhnliches, nah am Puls der Zeit, wird man bei einem Besuch in einer der vielen Galerien für zeitgenössische Kunst sicher jedes Mal finden. Kunstliebhaber schätzen Berlin für die Vielfalt an Malerei, Fotografien, Grafiken, Skulpturen und anderen Kunstobjekten, die die Stadt zu bieten hat.

    Galerien Berlin kostenlos

    Berlin steht als deutsche Metropole anderen Europäischen Großstädten in nichts nach. Zum Vergleich: In Londons staatlichen Museen und Galerien ist der Eintritt gratis und auch Berlin ist bemüht, möglichst viele Besucher für seine Galerien und für Kultur allgemein zu begeistert. Neben Aktionen, bei denen man über das Jahr verteilt immer mal wieder vergünstigten oder komplett freien Eintritt in die Galerien und Museen der Stadt erhalten kann, bietet Berlin auch mehr als zehn Galerien, in denen der Eintritt das ganze Jahr über kostenlos ist. Besonders richten sich diese Angebote an Schulklassen, die den Galeriebesuch dank des freien Eintritts gut in Wandertagen und Ausflügen integrieren können, um den Berliner und Brandenburger Schülern ein extra Highlight zu bieten und den Schulunterricht erfahrbar zu machen. Aber auch der Touristen profitieren von dem kostenlosen Eintritt in Berliner Kunstgalerien und lernen Berlin noch intensiver kennen.

  • Berlin Typ Stadt: multikulturell, original und außergewöhnlich

    Berlin Typ Stadt: multikulturell, original und außergewöhnlich

    Berlin ist als Bundeshauptstadt eine Millionenstadt mit besonderem Charme und einem Hang für das Übertriebene: höher – schneller – weiter: Berlin

    Schon immer in seiner Geschichte war Berlin eine sehr beliebte Region, wichtige Handelsruten kreuzten sich in Berlin und verbanden die Hanse mit Preußen und auch für den weltweiten Handel war Berlin stets interessant. Aber Fürsten und Adelige handelten nicht nur miteinander über die Berliner Gegend, man schätzte schon immer auch die traumhafte Landschaft an der Spree, die Berlin mit ihren weitläufigen Auenwälern, großen Fortgebieten und den vielen kleinen Seen auch heute noch zu einem beliebten Ausflugsziel und Kurort macht.

    Berlin, umgeben von dem Bundesland Brandenburg, ist aktuell die bevölkerungsreichste und flächenmäßig größte Gemeinde Deutschlands, mit derzeit etwa 3.6 Mio Einwohnern aus allen Nationen. Hinzu kommen noch die etwa 85 Tausend Menschen täglich, die Berlin besuchen. Im Jahr übernachten nämlich laut dem Statistischen Landesamt mehr als 31 Millionen Besucher, wer nur auf der Durchreise ist oder eine Tagesreise nach Berlin macht, fällt nicht in diese Zahl. Ja, Berlin ist wirklich voll!

    Das Unterhaltungsangebot der Stadt scheint unbegrenzt, die Nachtclubs haben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, die meisten Cafés öffnen schon so früh am Morgen, dass es theoretisch möglich wäre, ein ganzes Wochenende durchzufeiern. Dies zieht zu jeder Zeit im Jahr viele Besucher aus der ganzen Welt nach Berlin und die Offenheit und hohe Toleranz der Berliner Bevölkerung, auf die man in der Stadt trifft, macht die Landeshauptstadt so anziehend für Touristen.

    Das öffentliche Nahverkehrssystem ist gut und übersichtlich ausgebaut, in Servicepoints der Berliner Verkehrsbetriebe erhält man auf Wunsch kostenlose CityGuides, in denen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hervorgehoben sind. Mit dem Auto kann sich der Ortsunkundige sehr gut orientieren, denn an jeder größeren Kreuzung sind die Stadtteile beschildert, in die man abbiegen kann. Sollte man trotzdem einmal verloren gehen kann man sich ruhig auch herumfragen, der Berliner ist nämlich zudem auch noch sehr hilfsbereit Fremden gegenüber.

    Berliner Original, die Berliner Luft und frei nach Berliner Schnauze

    Berlin ist in vielen Punkten durchaus vergleichbar mit New York oder anderen Metropolen. Alles in Berlin ist größer als man es von anderswo kennt, schon früher sammelten die Fürsten wertvolle Skulpturen aus der ganzen Welt um Berlin auch kulturell hervorzuheben. Künste wurden durch die Stadt schon immer in besonderem Maß gefördert, und so verwundert es nicht, dass so viele Künstler in der Landeshauptstadt leben und sich dort ansiedeln. Denkt man an Künstler aus Berlin, wie Harald Juhnke oder die legendäre Marlene Dietrich, dann wird wohl am schnellsten klar, was das eigentlich ist, so ein Berliner Original, so eine schillernde Persönlichkeit, die die Leute schon mit ihrer puren Anwesenheit in den Bann ziehen kann.

    Der Berliner ist frech und das muss er wohl auch sein bei der Masse an Menschen mit denen er täglich konkurriert, und sei es auch nur, um das nächste Taxi zu erwischen. Aber im guten Sinne, denn zudem sind die meisten Berliner lustig und offen, sie reden in ihrem charmanten Dialekt frei von der Leber und sind eher direkt als diplomatisch. Bei kulturellen Veranstaltungen oder im Café ist es leicht, mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen, diese Unterhaltungen bleiben dabei aber eher oberflächlich und auf Gemeinsamkeit ausgerichtet, vergleichbar mit Amerika. Keinesfalls ist der typische Berliner schwatzhaft wie der Sachse, wo man gleich die ganze Lebensgeschichte und auch die der Familie erfährt..

    Auf der Straße fühlt man sich als nicht-Berliner schnell mal underdressed, denn der Berliner ist seit jeher extrem modebewußt. So gesehen kann man Berlin als das Mailand Deutschlands bezeichnen, doch man kann auf den Straßen Berlins nicht nur die aktuellste Fashiontrends sehen, sondern bei einem Besuch in den unzähligen Boutiquen der Stadt, die nicht nur quer über den gesamten Kurfürstendamm verteilt sind, findet jeder bald das passende Outfit zu seinem Geldbeutel.

    Wer es sich leisten kann erlebt hier eins von vielen möglichen Shopping Highlights in Berlin und kleidet sich nach der aktuellsten Couture seines Idols, um sich selbst auch wie ein echtes Berliner Original zu fühlen.
    Nach oben hin gibt es in Berlin generell wenige Grenzen. Denken Sie bei Ihrem nächsten Besuch in Berlin dadran, und machen Sie sich selbst zu einem echten Berliner Star während Ihres Aufenthaltes.

    Multi-Kulti hat versagt? Aber nicht in Berlin! Multi-Kulti wird hier so natürlich gelebt, wie sonst nirgendwo in Deutschland

    Wenn man sich in Berlin unter die Leute mischt kommt man schnell mit Einheimischen in Kontakt und merkt: Die Berliner sind lustig, aufgeschlossen und gehen nett miteinander um. Das ist vermutlich auch zwingend notwendig in einer Stadt, in der die U-Bahnen auch Sonntag morgens schon überfüllt sind und überall eigentlich ständig mehr oder weniger großes Gedränge herrscht. Hier leben 3,6 Millionen Menschen aller möglichen Nationen zusammen und wenn man nicht oberflächlich auf die Optik achtet, fällt es gar nicht weiter auf, ob man ein gebürtiges Berliner Original sich gegenüber hat. 

    Multi-Kulti ist in Berlin omnipresent und in allen ökonomischen Branchen zu finden, nirgendsow sonst sin Deutschland funktioniert das Zusammenspiel der Kulturen so gut wie in Berlin. In München, das einen noch viel höheren Ausländeranteil hat, funktioniert die Integration nicht so gut, hier herrscht kulturenübergreifend eine Zwei-Klassen-Gesellschaft vor. In die kann sich jeder Zugereiste gerne integrieren, meist ist es natürlich gerade im teuren München nicht möglich, sich zu der upper class zu gesellen.

    Vielleicht gibt es in einigen Bezirken Berlins auch Reibereien zwischen den einzelnen Nationalitäten, aber die Berliner sind halt einfach frech (im positiven Sinne), gucken mehr auf den eigenen Vorteil als in anderen deutschen Großstädten und harmonieren in der Gesellschaft vortrefflich. Die Offenheit der Leute steckt an und vielleicht ist es gerade auch die gesunde Mischung in der Bevölkerung, die Berlin zu einem einzigartigen Ort machen. Jede fremde Nation bringt in eine solche Gesellschaft natürlich auch neuartige Traditionen und Impressionen mit ein und dies verhalf Berlin, als attraktive Stadt zum Wohnen, schon immer zu einer Vielzahl an Künstlern.